[Short Review] Scythe – Die Hüter des Todes

Originaltitel: Scythe (Arc of a Scythe 1)
Autor: Neal Shusterman
Verlag: Simon & Schuster Books for Young Readers

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Deutscher Titel: Scythe – Die Hüter des Todes
Übersetzer: Pauline Kurbasik, Kristian Lutze
Verlag: Fischer Sauerländer


Leseeindruck:

Der Autor Neal Shermann führt den Leser gemächlich, aber nicht langweilig an das Geschehen heran. Die Protagonisten werden zuerst in zwei Handlungssträngen eingeführt, um anschließend ganz easy zusammengeführt zu werden. Hierbei werden bereits etliche Besonderheiten der Welt innerhalb der Story spielerisch nebenbei erklärt. Es fühlt sich nicht aufgezwungen an, die Informationen kommen ganz natürlich beim Leser an. Auch die Figuren werden so ausreichend beleuchtet, um dem Leser ein erstes Gefühl für die Charaktere vermitteln zu können. Das erste Fünftel des Buches stellt dann im großen und ganzen die Ausbildung zum Scythe samt erster Schwierigkeiten in den Fokus. Erst nach 100 Seiten lässt sich ein ernst zu nehmender Widersacher erkennen. Doch bis dahin fehlte dieser höchstens unterbewusst, da sich die Story so leicht von der Hand lesen lässt und wie im Flug vergeht. Nun kommt nach und nach eine gewisse Portion aus Rätseln, Spannung und Mitfiebern ins Spiel. Umgesetzt wird der weitere Verlauf der Story mit diversen spontanen Wendungen und Plottwists. Des öfteren stieß ich einen leisen Aufschrei beim Lesen aus. Auch immer mehr andere Figuren nehmen an Wichtigkeit zu & erhalten hierfür definitiv den ihnen nötigen Platz zur Entfaltung. Auch eine seichte Liebesgeschichte darf in einem Young Adult Roman natürlich nicht fehlen. Wie diese hier allerdings umgesetzt wurde, fand ich einfach nur grandios. Kein klassisches „Jeder weiß wir kommen zusammen, aber wir tun mal noch so, als ob das nichts wird.“ oder einem „Wir kennen uns seid fünf Seiten und sind sehr scheu, aber lass uns ein Paar sein!“. Nein, nein, hier wird dem Leser etwas völlig anderes geliefert, was auf erfrischende Art und Weise das Lesevergnügen steigert.

Die kurzen Tagebucheinträge verschiedener Scythe am Ende eines jeden Kapitels empfand ich ebenfalls als sehr angenehm. Der Leser erhält Einblicke in die Gedankenwelten verschiedener Scythe. Diese stehen jedoch nicht bloß als Goodie neben der Story, sondern vernetzen sich gemeinsam mit den Kapiteln in ein großes Ganze.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Art und Weise, wie diese „perfekte Welt“ in der Geschichte dargestellt wird. Durchaus kritisch werden einige Szenarien angesprochen, sodass der Leser selbst zum Nachdenken angeregt wird. Hieraus ergibt sich ein durchaus kurzweiliger YA Roman, gepaart mit tiefgründigen Grundgedanken.

Die folgenden Bände werden definitiv ebenfalls bei mir einziehen!


An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Jellybooks und dem Fischer Verlag für das Bereitstellen dieses genialen Werkes bedanken. Das eBook hat mir eine große Freude bereiten können. Ich hoffe, meine Lesedaten werden euch weiterhelfen! ;P

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2 Gedanken zu “[Short Review] Scythe – Die Hüter des Todes

  1. Jellybooks hier – wir hatten auch Buecher von DTV dieses Fruehjahr, aber das oben rezensierte Buch wurde von Fischer zur Verfuegung gestellt (Korrektur im letzten Absatz waere da vielleicht notwendig 🙂 )

    • Danke für den Hinweis – wurde geändert! Bei all den tollen Verlagen in Deutschland scheint man schon mal die Übersicht verlieren zu können.😄

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