[Ankündigung] #Autorinnenzeit

Die Zeit der Autorinnen ist gekommen!

Im kommenden Monat Mai möchten wir uns Zeit für all die Autorinnen da draußen in der großen weiten Welt nehmen. Unter dem Hashtag #Autorinnenzeit soll einen Monat lang für die Rechte und Beachtung der Autorinnen plädiert werden.

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Noch viel zu sehr stehen Autorinnen im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Stöbert man durch private oder öffentliche Bücherregale, stehen dort leider oftmals vorrangig Werke männlicher Autoren. Dabei stehen meiner Meinung nach die weiblichen Autorinnen ihren Kollegen in nichts nach!
Dennoch scheint selbst in dem Wandel der heutigen Zeit noch immer ein Vorurteil gegenüber Autorinnen zu herrschen.

Pseudonyme

Früher gingen Autorinnen diesen Vorurteilen gerne durch Pseudonyme aus dem Weg. Zu einer der bekanntesten zählte die Erfolgs-Autorin Joanne Rowling. Ihr Verlag empfahl ihr damals die Verwendung eines Pseudonyms, „da der Verlag fürchtete, dass Jungen ungern von einer Frau verfasste Bücher lesen würden.“¹
Es ist leider Tatsache, dass auch heute noch dieses Denken zutrifft, was schade ist. (Natürlich muss man hier anmerken, dass weibliche Kinder- und Jugendbuch-Autorinnen sich mit ihren Geschichten oftmals bewusst eher an Mädchen richten. Doch auch das sollte kein Grund für Jungs sein, sich davon abschrecken zu lassen. Diese ganze Problematik mit „Das ist nur für Mädchen/Jungs“ ist ohnehin mittlerweile sehr ermüdend geworden und so langsam sollte doch jeder erkannt haben, dass Mädchen mit Autos und Jungs mit Puppen spielen dürfen.)

Die Frage nach dem „Warum?“

Welche Gründe es heutzutage sind, die eine ernste Rolle spielen, bin ich mir nicht sicher. Ich selbst habe jedoch schon häufiger bemerkt, dass sogenannte „Chick lit“ Werke ein schlechtes Licht auf alle Autorinnen werfen können. Das genannte Genre wird in der Gesellschaft verspottet und nieder geredet. (Persönlich bin ich auch kein Fan solcher Literatur, aber auch dies ist an dieser Stelle ein anderes Thema.) Viel wichtiger ist das Verallgemeinern! Da sich dieses Genre von Frauen an Frauen richtet, werden scheinbar gerne alle Frauen in diesen Topf geworfen. So wird anscheinend auch von allen anderen Autorinnen lediglich „anspruchslose Literatur“ erwartet und dementsprechend gemieden. Ein großer Fehler!
Man könne gar meinen, es sei ein Wunder, dass lesende Frauen nicht auch allesamt in diesen Topf geworfen werden. Oder: Werden wir das von manchen Gruppierungen nicht sogar?

Autorinnen bewusst Lesezeit schenken

Egal woran es nun wirklich liegt, ich hoffe, dass der Monat Mai zumindest als Gegenwind fungieren kann. Menschen aufrütteln kann.
Ihr bemerkt während des Lesens dieses Beitrags, dass ihr selten Bücher weiblicher Autorinnen lest & wollt daran endlich etwas ändern?
Dann nehmt euch doch 31 Tage lang mal Zeit, bewusst ein Buch einer AutorIN zu lesen. Ihr werdet sehen, es erwartet euch ein mindestens genauso tolles Leseerlebnis!


Macht mit!

P.S.: Ihr wollt Autorinnen nicht nur durch das Stille Lesen ihrer Werke unterstützen? Dann werdet auf euren Social-Media-Kanälen laut! Hierbei steht euch natürlich die Welt offen, wie ihr eure Meinung vertreten wollt. Zur Anregung findet ihr aber im eigens für diese Aktion erstellten Bingo von Sven Hensel einige tolle Ideen:

Bingo


¹ Zitat: Wikipedia Joanne K. Rowling

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