[Rezension] Die Verborgene

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Titel: Die Verborgene
Autor: Sarah Kleck

Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: Oktober 2014

Seiten: 393
Preis: eBook: 5,99€*; Print: 14,90€*


Wie kam ich zu dem eBook?

Das eBook wurde mir freundlicherweise vom Verlag dotbooks als Rezensionsexemplar angeboten. Da mir der Klappentext in Verbindung mit dem Cover gut gefiel, habe ich es gerne angenommen.

Klappentext:

Nach dem plötzlichen Tod ihrer geliebten Schwester ist Evelyn am Boden zerstört. Auch ihre Eltern hat sie vor vielen Jahren verloren. Nun fühlt sie sich ganz allein auf der Welt und sieht kaum noch Sinn in ihrem Leben. Dennoch beschließt sie, das Psychologie-Studium in Oxford aufzunehmen. Das Letzte, mit dem sie rechnet, ist, hier ihre große Liebe zu finden. Doch vom ersten Moment an verfällt sie den blauen Augen eines Mitstudenten, die sie seltsam in den Bann ziehen. Auch Jareds zur Schau getragenes Desinteresse ändert nichts an ihren Gefühlen. In Evelyns Augen scheinen sie und Jared füreinander bestimmt. Als ihre Liebe endlich erwidert wird, findet Evelyn heraus, dass diese bereits Jahrhunderte zuvor ihren Ursprung nahm. Doch eine alte Prophezeiung ruft ungeahnte dunkle Mächte auf den Plan …

© dotbooks

Meinung:

In diesem Roman trifft mythische Sage auf Romantasy. Das versprach von der Thematik her eine tolle Mischung zu werden.
Grundsätzlich weist das Buch auch eine tolle Story-Idee auf, schnell hat man jedoch das Gefühl, die Autorin verliert sich in der Alltagsstory mit Felix (& Sally).
So liefert die Story zu viel Alltagstrott, der die Geschichte zäh macht. Das Wiederum zögert das Geschehen zu sehr heraus, man erhält als Leser mit der Zeit das Gefühl die Autorin wolle unbedingt an die 400 Seiten herankommen. Die Spannung sinkt hierbei rapide ab.
Die wichtigen Charaktere sind soweit ok ausgearbeitet. Jedoch vermittelte mir gegen Ende die Beziehung zwischen Evelyn und Jared ein nerviges Gefühl. Jareds völligen Überreaktionen bezüglich Evelyn würden mich als Evelyn noch viel mehr auf die Palme bringen. Machte ihn leider als Charakter ein wenig unsympathisch. Bestimmte Personen und Zustände werden mir trotz – oder gerade wegen – dem laaangen Alltagstrott im Laufe des Buches zu wenig aufgegriffen. Man hätte evtl den Fokus ein wenig verändern sollen.
Immer wieder gibt es außerdem kleine Logikfehler, die jedoch nur Leser stören werden, denen solche Dinge direkt ins Auge fallen. Leider bin ich so jemand.
Die Offenbarung im Wald erinnerte mich persönlich leider ziemlich stark an eine ähnliche Szene aus Twilight.
Das Ende kam dann recht schnell & meinem Gefühl nach viel zu wenig actionreich. Dafür hatte sich das Durchbeißen vorher definitiv nicht gelohnt.

Was Band 2 mit sich bringen wird bin ich sehr gespannt & hoffe, hier mehr Spannung vorzufinden. Da dieser deutlich weniger Seiten aufweist bin ich guter Dinge.

Fazit:

Der Klappentext sagt im Grunde alles, was im Buch zwischen Jared und Evelyn passieren wird. Dieses Minimum an Story wird verteilt auf fast 400 Seiten und gepaart mit einer Binnenstory über Evelyns Alltagstrott.

Bewertung:

Cover: 4.0 von 5.0 Sternen
Klappentext: 3.0 von 5.0 Sternen
Inhalt: 2.5 von 5.0 Sternen
Schreibstil: 2.5 von 5.0 Sternen
Charaktere: 3.0 von 5.0 Sternen
Preis/Leistung: 1.5 von 5.0 Sternen
Insgesamt: 2.0 von 5.0 Sternen

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