[Schreibwerkstatt] Die Ideenfindung

Heute geht es in meiner monatlichen Schreibwerkstatt um das Thema Ideenfindung. Dieses Kapitel ist womöglich das wichtigste von allen. Denn ohne Idee erschafft auch ein Bestseller-Autor kein fertiges Meisterwerk.

Schreibwerkstatt

Doch wo findet man die nötige Inspiration für eine gute Grundthematik, die einen Leser dazu ermutigt, die Geschichte lesen zu wollen? 


ein-licht-geht-aufBei mir gibt es da häufig diesen einen Moment, in dem ich etwas höre oder lese und mir genau dann eine Grundidee einfällt, die manchmal eine starke, manchmal gar keine große Verbindung zu dem hat, was ich in dem Moment gehört oder gelesen habe.

Denn es gibt ihn tatsächlich, den berüchtigten Geistesblitz!

Er kann hinter jeder Ecke auf euch lauern, ihr müsst es nur zulassen. Es braucht keine ausgefallene Kreativität für grandiose Ideen. Jeder kann diese haben, man muss sich nur auf das Abenteuer einlassen, wenn es einen erwartet. 

Natürlich kann man eine erfolgreiche Idee auch auf andere Weise entwickeln. Und das mit einer viel höheren Eintrittswahrscheinlichkeit, als die selteneren Geistesblitze. Es benötigt hierfür den richtigen Input durch die Außenwelt.

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Um uns herum passieren täglich so viele Dinge, wir müssen nur lernen diese richtig zu nutzen! 

Egal, ob etwas in unserem Alltag um uns herum passiert oder wir es nur über die Medien aufschnappen. Alles kann von unserem Gehirn mit ein wenig Geschick in eine geniale Idee verwandelt werden. Das beste ist: wenn unsere Ideen aus der Wirklichkeit stammen, dann sind sie für den Leser überzeugender. Weil die Idee im Bereich des Möglichen liegt. Somit spart der Autor sich hierbei die Energie dafür, sich darüber Gedanken zu machen, ob die Idee so in der Wirklichkeit überhaupt funktionieren würde. Diese Methode funktioniert übrigens auch bei Fantasy und ähnlichen Fantasie reichen Genres! Denn auch diese Geschichten müssen einen gewissen Funken an Realität wiederspiegeln, um vom Leser angenommen zu werden.

In Gesprächen mit meinen Freunden erhalte ich auch häufig Inspirationen für neue Geschichten. Wenn sie selbst von Erlebtem erzählen oder mir von ihren Wünschen und Gedanken erzählen. Manchmal frage ich meine Freunde auch nach ihren Ideen, wenn ich an einer Stelle mal nicht weiterkomme. Sie geben mir häufig neue Anreize, die meine Geschichten in völlig ungeahnte Richtungen lenken können. Über diesen Input bin ich sehr froh, es macht meine Geschichten für Leser noch vielfältiger, da ich von so vielen Gegebenheiten und Ansichten beim Schreiben beeinflusst werde.

Häufig erhalte ich Ideen auch durch meine Träume.stock-vector-businessman-s-dream-99404309
Denn diese sind oft sehr intensiv und bleiben mir meistens auch nach dem Aufwachen noch im Gedächtnis. In Träumen verarbeite ich den Input des Tages noch einmal auf eine völlig neue Art und Weise. Diese neuen Blickwinkel auf die Ereignisse, halten ebenfalls ungeahnte Möglichkeiten für meine Geschichten bereit.


Wie erhaltet ihr die nötigen Inspirationen für eure Storys?

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6 Gedanken zu “[Schreibwerkstatt] Die Ideenfindung

  1. Huhu,

    bei mir gehts ähnlich wie bei dir. Schreibe aber eher hobbymäßig.

    Oft kommt mir durch Bücher oder Filme Ideen, wenn ich einen Ortswechsel mache durch andere Orte wie gerade aktuell von meinem Irlandurlaub was mitgenommen oder wenn ich spazieren gehe und meine Gedanken schweifen lasse.

    Träume manchmal, aber eher selten. Ich schreib sie mittlerweile schon auf damit ich sie behalte. Sonst sind sie gleich wieder weg.

    Schöner Beitrag. Da kam mir vieles bekannt vor.

    LG Corly

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