[Rezension] So bitter die Schuld (Melisa Schwermer)

Heute habe ich für euch eine Rezension, die perfekt zum ET hier auf meinem Blog online geht. Denn ich durfte das Buch bereits für euch vorab lesen und genauer unter die Lupe nehmen. Ihr kennt Melisa Schwermer schon von ihrem Werk  Aus dem Verborgenen, das ihr hier bereits im Laufe einer Blogtour näher kennenlernen konntet.

Für alle die mal in das Buch reinstöbern wollen, gibt es hier eine Leseprobe. Wer spätestens dann überzeugt und neugierig auf das Werk ist, kann anschließend bei einem tollen Gewinnspiel teilnehmen!


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Titel: So bitter die Schuld
Autor: Melisa Schwermer

Verlag: SP
ET: 18. August 2016

Seiten: 261
Preis: eBook: 0,99€ 

Klappentext:

Der Körper zu ihren Füßen regte sich nicht. Stattdessen gab er nach. Da, wo eigentlich Rippen den Brustkorb stärken sollten, war nichts als eine weiche Masse unter ihrer Hand zu spüren.

Als Josi erkennt, wer die bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leiche ist, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg. Der Tote ist ihr bester Freund Dirk. Was hat ein geheimnisvoller Brief mit dessen Tod zu tun? Die Erklärung reicht zurück bis in Josis Vergangenheit im Kinderheim. Wenn sie dem Geheimnis nicht auf die Spur kommt, werden noch mehr Menschen sterben. 

Ein packender Thriller über Schuld, Verdrängung und die Dämonen der Vergangenheit.

 

Meinung:

Melisa Schwermer ist es erfolgreich gelungen realistische Charaktere zu schaffen, die nicht erzwungen so dargestellt werden, dass sie dem Leser um Gottes Willen doch bitte gefallen. So konnte der Ehemann der Protagonistin null bei mir punkten, blieb aber in seiner Art völlig authentisch.

Das Cover überzeugt mit seiner eleganten Schlichtheit. Bereits hier entsteht beim Betrachten die passende Stimmung beim Leser. Besonders der rote Farbverlauf des Titels hat mich sehr angesprochen. Der Stuhl als einzelnes Objekt ist mir nur ein klein wenig(!) zu schlicht & nichtssagend. Da keine größere Verbindung zur Geschichte hergestellt wird. Aber da dieser einsame Stuhl ein gutes Symbol für Thriller/Horror ist, passt er natürlich dennoch ins Bild.

Die Grundstory hat mir auch sehr gut gefallen. Melisa Schwermer hat es hierbei geschafft diese rundum gelungen auszuarbeiten.

Von Anfang an lässt die Autorin kleine Hinweise wie Brotkrumen fallen, denen der Leser nur zu gerne folgt. Die Spannung bleibt das gesamte Werk über erhalten & das Buch liest sich ohne große Unterbrechungen auf einen Rutsch. Hierzu trägt auch der sehr angenehme Schreibstil von Schwermer bei. Das Vokabular ist auf einem sehr lesbaren Niveau, perfekt für „die üblichen erwachsenen Leser eines solchen Thrillers“. Besonders gegen Ende wird die Angelegenheit nochmal für alle beteiligten Charaktere brenzlig. Außerdem schließt das Ende die Geschichte zwar vollends ab, lässt dem Leser aber gleichzeitig noch genug Freiheit, um der Fantasie für die Zukunft einzelner Charaktere freien Lauf zu lassen.

Fazit:

Nachdem Melisa Schwermer schon mit „Aus dem Verborgenen“ mit ihren genialen Einfällen punkten konnte, bin ich auch von „So bitter die Schuld“ vollends begeistert!

Bewertung:

Cover: 4.5 von 5.0 Sternen
Klappentext: 5.0 von 5.0 Sternen
Inhalt: 5.0 von 5.0 Sternen
Erzählstil: 5.0 von 5.0 Sternen
Charaktere: 5.0 von 5.0 Sternen
Preis/Leistung: 5.0 von 5.0 Sternen
Insgesamt: 5.0 von 5.0 Sternen

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