[Schreibwerkstatt] Schreibzeiten & -orte

Vergangenen Monat musste die Aktion „Schreibwerkstatt“ leider einmal aussetzen, da ich mit Freunden im Urlaub war & kaum zurück es wieder hoch herging. Diesen Monat jedoch möchte ich euch eine neue Ausgabe von meiner Schreibwerkstatt nicht vorenthalten.

Im Monat Juli greife ich das für bereits im Juni geplante Thema „Schreibzeiten“ auf und füge das ebenso interessante Thema „Schreiborte“ hinzu.

Schreibwerkstatt

Jeder Autor hat ein besonderes Faible für eine bestimmte Tageszeit zum Schreiben. Die einen stehen am liebsten hoch motiviert früh morgens auf, trinken ihren ersten (oder auch die etlichen folgenden 😉 ) Kaffee und tippseln hierbei munter drauf los.

Andere Schreiberlinge lieben den Tag. Eventuell abends nach der Arbeit zum entspannen und loslassen, beim Sonnen in der Mittagssonne oder aber auch am Vormittags noch schnell bevor die Kinder aus der Schule kommen.

Wieder andere – und zu dieser Sorte gehöre ich besonders als Morgenmuffel – lieben es in der friedlichen Nacht zu schreiben. Wenn alle anderen sich bereits in ihre Bettchen begeben haben, drehen Autoren wie ich gerade erst so richtig auf. In der ruhigen Umgebung fließen die Ideen geradezu aus mir heraus. Endlich kann nichts und niemand mich vom Schreiben ablenken.

Meiner Meinung nach ist es für einen guten Autor sehr wichtig seine für sich perfekte Schreibzeit zu finden. Man braucht einen Zeitpunkt, bei dem man abschalten kann und sich so für diesen Moment komplett auf das Schreiben konzentrieren kann. Die Grundvoraussetzung hierfür: man muss sich zu dieser Uhrzeit wohlfühlen. So könnte ich persönlich zum Beispiel niemals direkt nach dem Aufstehen schreiben. Da brauche ich einfach meine Zeit ohne „Anstrengung“, auch, wenn das Schreiben durchaus entspannend und belebend für mich ist.

Jedoch kann ich meinem Kopf während zu frühen Uhrzeiten keine kreativen Gedanken entlocken.

Wie sieht das bei euch aus?

Wann seit ihr am produktivsten was das Schreiben angeht?

 

Ein weiterer interessanter Punkt ist der Schreibort, auch hier scheiden sich die Geister was „den perfekten Schreibort“ angeht. Natürlich gibt es hier ein Zusammenspiel mit der richtigen Uhrzeit. So schreibt jemand, der gerne tagsüber an seinen Werken arbeitet, eventuell besonders gerne draußen im Garten oder auf dem Balkon. Wer genießt nicht gerne bei „der Arbeit“ ein wenig Sonne?

Viele Autoren nutzen derzeit ihre Zeit beim Pendeln – sei es, ob zur Arbeit, zur Uni oder wo auch immer es uns hin trägt – überall hört man von im Zug schreibenden Autoren. Ich stelle mir diesen Ort als einen sehr angenehmen Ort zum Schreiben vor. Man hat im Normalfall seine Ruhe, hat jedoch auch etliche Inspirationsquellen um einen herum. Und dann noch all die möglichen Aussichten, die sich einem beim Zugfahren bieten können!

Auch einen reizvollen Schreibort finde ich ja gemütliche Cafés, die zum verweilen einladen. Schön eine Tasse Kaffee, Tee oder Kakao nebenher schlürfen und sich vollends in die Tiefen der eigenen Geschichte stürzen, während um einen das bunte Leben tobt.

Bisher konnte ich noch keine der beiden Möglichkeiten ausprobieren. Sei es, weil ich noch nie gependelt bin, mich noch nicht dazu aufraffen konnte, keine Zeit gefunden habe oder einfach, weil ich mich nicht getraut habe, den Sprung ins Wasser einfach mal zu wagen.

Meine Geschichten nehmen daher meistens an gemütlichen Orten Zuhause Gestalt an. Sei es im Bett, an meinem Schreibtisch, auf der Couch oder im Garten. Bisher habe ich immer einen ruhigen Platz zum Schreiben gefunden.

Wo schreibt ihr meistens?

Welche besonderen Plätze würdet ihr gerne einmal ausprobieren?

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2 Gedanken zu “[Schreibwerkstatt] Schreibzeiten & -orte

  1. Die besten Ideen habe ich im Zug. Mit Musik als Inspiration und der vorbeiziehenden Landschaft im Hintergrund sitze ich dann oft dort und schreibe. Zu Hause am Schreibtisch werden diese Rohfassungen dann bearbeitet. So nutze ich die Fahrtzeit optimal. Einen bestimmten Ort, an dem ich gern schreiben würde habe ich nicht. Die Vorstellung auf einem Berg mit super Ausblick zu schreiben, gefällt mir allerdings ^^

    • Dann werde ich das Schreiben im Zug doch auch einfach mal ausprobieren, sobald ich ab Oktober studieren gehe. 😀

      Auhja, auf einem einsamen Berg mit einer Wahnsinns Aussicht zu schreiben wäre wirklich mal etwas besonderes. Am liebsten dann den ganzen Tag über.
      Früh morgens, wenn die Sonne aufgeht und die Natur zum Leben erwacht. Tagsüber in der wärmenden Sonne die Aussicht als Inspirationsquelle nutzend & abends bei Sonnenuntergang, wenn die Welt sich schlafen legt.
      Na, wenn da mal keine gute Story bei rumkommt. 🙂

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