[Messe] Frankfurter Buchmesse – Bericht Nr. 2 (Samstag – 2)

Samstag – Teil 2

Nach dem Bloggertreffen bei PIPER machte ich mich auf den Weg zu Terri Terry. Da ich nicht gewusst hatte, ob ich es zur Signierstunde rechtzeitig würde schaffen, hatte sich meine Mutter in die Schlange gestellt, die bereits 30 Minuten vor offiziellem Beginn einige Meter umfasste. Bis ich also dort ankam, hatte meine Mutter das Autogramm bereits erhalten. Daher stellte ich mich noch fix vor ihren Signiertisch, um ein Foto von ihr zu knipsen.

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Mittlerweile hungrig geworden von dem ganzen Bücher bestaunen, beschlossen meine Mutter und ich eine kleine Pause einzulegen. Die erste Challenge bei diesem Unterfangen war es einen freien Platz bei all den Restaurants zu finden. Denn die waren stets ziemlich voll.

Doch meine Mutter und ich hatten Glück, sodass wir in absehbarer Zeit 2 Plätze ergattern konnten. Das System mit Beilage und Fleisch getrennt kaufen war ein wenig amüsant, aber gut zum Kombinieren. Die Portionen waren groß und machten pappsatt für einen Preis, der für die Messe vollkommen in Ordnung war.

Mittagessen
Mittagessen

Anschließend brachen wir gemeinsam auf zum Lovelybooks Blogger- und Lesertreffen. Die meisten werden schon gehört haben, dass das ganze leider ein wenig ausgeartet ist. Ein Wunder, dass in dieser riesigen Masse keine größere Hysterie ausgebrochen ist und keiner verletzt wurde. Die Goodie-Bags wurden zum Teil von Personen abgegriffen, die bis dato vermutlich noch nie etwas von Lovelybooks gehört hatten. Zum Teil saßen dort tatsächlich Leute mit gleich zwei Taschen um sich herum verteilt. Da konnte man nur den Kopf schütteln.

Umso erfreulicher ist es, dass Lovelybooks sich für die leer ausgegangenen neue Taschen nachdrucken lassen möchte. Das Taschen Design dieses Jahr war aber auch wirklich sehr schön!

Weiter ging es für uns zu einer Lesung eines Krimis. Dieser Programmpunkt war besonders für meine Mutter von Interesse. Während ich dem Autor lauschte, flocht ich mir noch ein türkisenes Band für’s Handgelenk. Es sollte ebenfalls auf die Aktion Bloggerbande anspielen. Weil es mir so gut gefällt trage ich es auch jetzt noch.

Unser nächster Besuch galt dem Kontrast Verlag, bei dem im Mai eine Anthologie mit meiner Geschichte „Machidiel“ drin erschienen ist. Es war ein Wahnsinns Gefühl das Werk auf einer so großen Messe wie der Frankfurter Buchmesse zu sehen!

Anthologie mit meiner Geschichte drin auf der FBM!
Anthologie mit meiner Geschichte drin auf der FBM!

Als nächstes galt es die Entscheidung zu fällen, ob wir lieber in den Indonesien Pavillon zur Happy Hour wollten oder zum Asterix-Quiz mit Michael Kessler. Beides war durchaus reizvoll und uns viel die Entscheidung keineswegs leicht. Am Ende entschieden wir uns dann spontan für die Happy Hour, also tigerten wir kurz vor 18 Uhr los zum Indonesien Pavillon.

Dort wurden wir von einem schummrigen Raum empfangen, in dem man verschiedene Gewürze beschnuppern konnte. Zusätzlich gab es eine Tanzaufführung. Das war ganz schön beeindruckend! Während meine Mutter weiter den Tänzern zuschaute, schaute ich mich in dem Raum ein wenig um. Überall im Raum verteilt standen Blöcke mit indonesischen Büchern drauf, die oft ins Englische übersetzt waren. So stöberte ich in einigen Kinderbüchern und lernte nebenbei etwas über die indonesische Kultur.

Am Ende trafen meine Mutter und ich uns schließlich auf einer der Sitzmöglichkeiten wieder. Genau in diesem Moment wurden kleine Häppchen verteilt, die mit indonesischen Gewürzen verfeinert waren. Köstlich!

Dazu gab es nach belieben Weiß- und Rotwein, sowie Wasser. Wir bereuten unsere Entscheidung in den Pavillon zu gehen keinesfalls, sondern ließen so gemütlich den ersten Messetag ausklingen.

Gemütlich Wein trinken im Indonesien Pavillon
Gemütlich Wein trinken im Indonesien Pavillon

Jetzt hieß es nur noch zurück zu unseren Koffern finden. Auf dem Wege kamen wir in den Genuss von leeren Messehallen, durch die wir streiften. Bis wir endlich am richtigen Gepäckschalter angekommen waren, vergingen einige lustige Minuten!

Dann hieß es: Finde den richtigen Ausweg. Denn anders als sonst, mussten wir dieses Jahr durch einen anderen Ausgang das Messegelände verlassen, als wir es sonst gewohnt waren. Erneut stand eine kleine Reise durch die leeren Hallen an. Den Ausgang schließlich tatsächlich gefunden, sahen wir, dass VOR der Messe doch tatsächlich ein Flohmarkt mit zum Teil ganz schön antiken Schmökern war!

Aus einem „Ich geh das mal schnell fotografieren, Mama“ wurde ziemlich schnell ein „Ich stöbere durch die Reihen“. Ich fürchte, meine Mutter dachte kurzzeitig wirklich sie hätte mich nun erstmal in der Großstadt Frankfurt verloren. Dabei musste sie doch einfach nur der Bücherspur folgen. 😉

Als wir es dann schließlich endlich ins Hotel geschafft hatten, begaben wir uns noch zum Abendessen in den Restaurantbereich, wo es ein leckeres Menü mit Tomatensuppe & Schnitzel gab.

Pappsatt und total erledigt lagen wir schnell in unseren Betten und es wird wohl kaum 22 Uhr gewesen sein, da waren wir auch schon in das Reich der Träume entschwunden.

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