[Rezension] Der Luma Chell (Markus Sapel)

Titel: Der Luma Chell

Autor: Markus Sapel

Verlag: SP

Preis: eBook: 1,00€*

Seiten: 477

Klappentext:

… aus den Schatten der Bäume waren zwei Gestalten getreten und näherten sich ihm langsam.
Sie waren recht klein. Im ersten Moment hielt Eddie sie für Kinder, bestenfalls Teenager.
Während er sich noch fragte, was die beiden wohl um diese Zeit hier machten, bemerkte er seinen Irrtum …

Eine Explosion im Münsterturm, ein nächtlicher Überfall und ein mysteriöser schwarzer Riese.
Eddie begegnet einer Kraft, die ihn zwingt, seine gewohnte Art zu denken über Bord zu werfen.
Gelingt ihm das nicht, bedeutet es sein Ende, und mit ihm das Ende einer anderen Welt.

Ein mächtiger Gegner steht ihm und seinen neuen Freunden gegenüber; ein besessener Feind,
der ihn durch zwei Welten jagt und nur ein Ziel kennt: die totale Vernichtung.
Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.

Ein spannendes Fantasy-Abenteuer für Jung und Alt, dass den Leser aus dem Freiburg der 90er Jahre in eine unbekannte mittelalterliche Welt
entführt, in der Hass, Habgier und Fanatismus Kräfte freisetzen, die alles zu zerstören drohen.

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Wie kam ich zu dem eBook?:

Das eBook wurde mir freundlicherweise von dem Autor Markus Sapel zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

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Besonderheiten?:

Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die abwechselnd erzählt werden. Anfangs noch ein wenig verwirrend, gewinnt es schnell an großer Bedeutung für das Gesamtwerk.

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Meinung?:

Die bereits erwähnten verschiedene Handlungsstränge haben mich anfangs noch etwas verwirrt, da sie ohne größeren Zusammenhang schienen. Doch es sind jeweils wichtige Handlungen in der Handlung. Nach und nach schließen sich die Kreise dann auch perfekt.
Markus Sapel besitzt eine interessante Art den Leser an das Geschehen heranzuführen, eben weil er das Konzept der vielen Handlungsstränge gewählt hat.

Besonders die Grundthematik hat mich angesprochen. Ein derartiges Buch hatte ich bisher noch nicht gelesen und ich wurde positiv überrascht. Besonders bei den Größenverhältnissen musste ich ab und an an „Gullivers Reisen“ denken, jedoch ist es keinesfalls ein Abklatsch, sondern beruht auf einer originellen Idee des Autors.

Markus Sapels Schreibstil war sehr angenehm & flüssig zu lesen. Er schaffte es so, die verwirrenden Stränge für den Leser gut verständlich zu machen.

Die aufeinander aufbauenden Handlungen sind sehr gut durchdacht & schlüssig.
Die gut ausgeführten Sprünge zwischen dem Ort und der Zeit sind für den Leser nachvollziehbar.

Besonders hier sind auch die vielseitigen Charaktere, die mit ihrer persönlichen Tiefe punkten.
Da es mehrere Handlunsgebenen gibt, wird dem Leser nicht nur ein Protagonist geboten, sondern direkt mehrere. Hier merkt man schön, wie wichtig verschiedene Charaktere für eine Geschichte sind & der Autor auch die Nebenfiguren niemals unterschätzen darf.

Das Buch zeichnet sich weiterhin durch seine anhaltende Spannungskurve aus. Es gilt für Leser und Protagonist etliche Geheimnisse zu lüften.

Markus Sapel lässt den Leser trotz abgeschlossenem Ende mit einigen Fragen zurück. Damit greift er genau das Gefühl auf, dass auch einer der Protagonisten am Ende des Buches verspürt. Hierdurch fühlt sich der Leser der Figur noch näher.
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Fazit?:

Ein Buch, das weiß wie es überzeugen kann.

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Empfehlung (an)?:

Klare Leseempfehlung meinerseits!
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Bewertung:

Cover: 4.0 von 5.0 Sternen
Klappentext: 4.0 von 5.0 Sternen
Inhalt: 5.0 von 5.0 Sternen
Schreibstil: 5.0 von 5.0 Sternen
Charaktere: 4.5 von 5.0 Sternen
Preis/Leistung: 4.0 von 5.0 Sternen
Gesamtpaket: 5.0 von 5.0 Sternen


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