[Rezension] Totes Land – Ausnahmezustand von Mario H. Steinmetz

Titel: Totes Land 1 -Ausnahmezustand 

Autor: Mario H. Steinmetz

Verlag: Mantikore Verlag

Preis: Print: 14,95€*  eBook: 9,99€

Seiten: 600

Bezug Titel/Geschichte:

Das Buch ist der Auftakt einer Buchreihe in der die Zombies die Welt erobern. Es herrscht der Ausnahmezustand im Toten Land.

Wie wurde ich auf das Buch aufmerksam?

 Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Autor erhalten, da mich das Thema des Buches gereizt hat. Außerdem stammt der Autor aus meiner Nähe. So erscheinen in der Geschichte auch Namen von Örtlichkeiten, die mir sehr gut bekannt sind. Ich bin schon gespannt, ob das in den nächsten Bänden noch stärker bemerkbar wird.

Klappentext: 

„Lauf, solange du noch kannst“
Der junge Markus ist hunderte Kilometer von Familie und Freundin entfernt, als er die schockierenden Nachrichten hört: Eine Seuche breitet sich rasend schnell aus! Schon bald wird sie das gesamte Land erfasst haben!
Während die Zivilisation zusammenbricht und die Dunkelheit sich über ein sterbendes Land ausbreitet, macht sich Markus mit seinen Freunden auf den gefährlichen Weg nach Hause.
Ein Ort, der vielleicht schon gar nicht mehr existiert…
Ein grauenvoller Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Besonderheiten?

Das Buch spielt in Deutschland, was das ganze Geschehen natürlich viel realistischer für uns Leser macht. Auch ist die Art von Zombies durchaus neu, mehr dazu müsst ihr jedoch selbst lesen. 😉

Meinung?

Das Buch überzeugt durch einen großen Spannungsbogen, der sich bis zum Ende hin halten kann. Zu einem Showdown/Ende kommt es am Ende in dieser Art natürlich noch nicht zwischen den Zombies und der Menschheit, es ist schließlich erst der Auftakt, aber dennoch, gibt es ständig brenzliche Situationen für die Figuren.

Leider haben sich immer wieder kleine Fehlerchen in den Text eingeschlichen, doch auch diese können einen nicht davon abhalten das Buch zügig zu lesen. Was mich jedoch wirklich ziemlich gestört hat, waren zwei immer wiederkehrende etwas vulgäre Begrifflichkeiten. Ständig verwendete der Autor die Worte „Pissen“ und „Ficken“. Ja, die Worte sind an sich für diese Art von Buch/Genre bestimmt nicht besonders schlimm, aber mich hat es mit der Zeit einfach genervt. Man kann diese zwei „Vorgänge“ nun einmal auch anders beschreiben. Da kann man also ruhig mal zwischen den Begrifflichkeiten wechseln.

Ansonsten hat der Autor es sehr gut geschafft, die Geschichte dem Leser klar und realistisch vor Augen zu führen. Man ist sofort in der Geschichte drinnen und man stellt sich andauernd die Frage „Was kommt bloß als nächstes?“. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass sich diese Story sehr gut als Serie machen würde. Ähnliche Erfolge (in Deutschland, was Amerika angeht, kann ich nicht sagen) wie bei The Walking Dead könnte ich mir durchaus vorstellen.

Fazit:

Gelungenes Buch über eine Invasion von Zombies, das jedoch nichts für Personen ist, die nicht mit realistischen  Bildern im Kopf klar kommen.

Empfehlung (an)?

Fans von The Walking Dead und Büchern/Filmen/Serien mit ähnlichem Thema dürfte dieses Buch durchaus gefallen.

Bewertung:

Cover:  4.5 von 5.0 Sternen
Klappentext: 4.0 von 5.0 Sternen
Inhalt: 4.0 von 5.0 Sternen
Schreibstil: 4.0 von 5.0 Sternen
Charaktere: 4.5 von 5.0 Sternen
Preis/Leistung: 3.5 von 5.0 Sternen
Insgesamt: 4.0 von 5.0 Sternen


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