[Rezension] Oberhorror

Titel: Oberhorror 

Verlag: Chaotic Revelry

Preis: 12,95€*

Seiten: 140
Bezug Titel/Geschichte: Alle Kurzgeschichten behandeln das Thema Horror. Jeder Autor hat sich etwas anderes einfallen lassen, ein wenig Horror zu verbreiten.

 

Wieso habe ich mir das Buch geholt? Als ich im März dieses  Jahres während meiner Indibookday-Woche den Chaotic Revelry Verlag  vorgestellt habe, hat mich dieser angeschrieben und gefragt, ob ich nicht eins ihrer Bücher rezensieren möchte. Da habe ich mir von der Neugier gepackt, diese Anthologie ausgesucht.

Meinung:

Wie so oft in Anthologien gibt es auch hier einige gelungene Kurzgeschichten, aber auch wieder nicht ganz so gut gelungene Storys.

Man kann die Geschichten keinesfalls mit Stephen King Texten o.ä. vergleichen, aber das muss man ja auch nicht unbedingt. Dennoch sind nicht alle der Geschichten so spannend, das ich persönlich sie als „Oberhorror“ bezeichnet hätte.

Wenn ich an das Buch zurück denke muss ich immer an eine bestimmte Geschichte denken, die ich nachts um 3 ca. gelesen habe. Ich habe übrigens alle der Geschichten Nachts gelesen, das gibt dem ganzen immer noch mal ein wenig mehr das „Horror“-Gefühl.:

„Funken“ von Sascha Dinse

In seiner Geschichte geht es um ein Mehrfamilienhaus, in dem immer wieder schreckliche Sachen passieren und so immer mehr Menschen ihr Leben lassen.

Am Ende wird man vom Erzähler direkt angesprochen. Er erklärt einem, dass er es ist, der einem das Messer in die Hand legt. Dass er es ist, vor dem die Ratten fliehen. Er sagt, dass es jeden treffen kann.

Schließlich fragt er, ob es gerade an der Türe klingelt, ob man nachschauen geht. Und, dass dieser kleine entstehende Spalt schon ausreichen würde ihn einzulassen.

Und dann mit den letzten Sätzen klingelt es bei uns zuhause an der Tür. Um 3 Uhr nachts, nachdem ich diese Zeilen gelesen habe.

Also ich weiß ja nicht wie ihr darauf reagiert hättet, aber ich war wie geschockt in meinem Bett gelegen. Mit sowas rechnet man ja auch wohl kaum!

Zum Glück war es dann nur ein Mann vom Wasserwerk gewesen, der uns mitteilte, dass es einen Wasserrohrbruch in der Straße gegeben hatte und es am nächsten Morgen vorerst kein Wasser geben würde.

Diese Geschichte bekam bei mir also wirklich den Stempel „Oberhorror“ verpasst!

 

Fazit: Gelungene und weniger gelungene Geschichten sind in dieser Anthologie vorhanden.

 

Empfehlung (an)? Wer gerne nachts noch ein paar Geschichten zwischendurch liest und sowieso keine Stephen King Geschichten, sondern etwas weniger extreme Geschichten lesen möchte, für den könnte diese Anthologie durchaus etwas sein.

 

Bewertung:

Cover:  3.5 von 5.0 Sterne
Klappentext: – nicht bewertbar –
Inhalt: 2.5 von 5.0 Sterne
Preis/Leistung: 2.5 von 5.0 Sterne
Insgesamt:2.5 von 5.0 Sterne

2 Sterne

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Oberhorror

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