[Rezension] Little Lies von Liane Moriarty

Titel: Little Lies 

Autor: Liane Moriarty

Verlag: Penguin Fiction (UK)

Preis: 12,99

Seiten: 452

Bezug Titel/Geschichte:

„Little Lies“ bedeutet auf Deutsch „Kleine Lügen“ was den Inhalt des Buches sehr gut wiedergibt. Im Prinzip geht es das komplette Buch über nur um die kleinen Lügen, die jeder mit sich herum trägt.

Wie wurde ich auf das Buch aufmerksam?

Als ich auf Lovelybooks über dieses Buch gestoßen bin, hatte mich als erstes das Cover und der Titel neugierig gemacht. Das Cover ist schlicht gehalten, aber genau das macht es meiner Meinung nach so interessant. Es zieht das Augenmerk nicht auf etliche Sachen, sondern nur auf die Mitte des Buches, auf den Titel.

Und dann habe ich mir den Klappentext gelesen. Ein Meer aus Lügen, dass schließlich mit einem Mord endet? Das versprach einiges an Spannung und – natürlich – düsteren Geheimnissen.

Klappentext:

Jane hasn’t lived anywhere for longer than six months since her son was born five years ago. She keeps moving in an attempt to escape her past. Now the idyllic coastal town of Pirriwee has pulled her to its shores and Jane feels as if she finally belongs.

She finds friends in the feisty Madeline and the incredibly beautiful Celeste, two women with seemingly perfect lives – and their own secrets.

But at the start of a new term, an incident involving he children of all three women occurs in the playground, causing a rift between them and the other parents. Minor at first but escalating fast, until whispers and rumours become vicious and spiteful, and truths blur into lies. It was always going to end in tears, but no one thought it would end in murder…

Meinung?

Das Buch bietet einem eine Bandbreite an Eigenschaften, die ein gelungenes Buch braucht. Bis zum Ende bleibt die Spannung erhalten, wird durch die Ereignisse sogar mit jeder Seite noch größer. Ein Haufen an Gefühlen überflutet die Protagonisten bis zum bitteren Ende. Der Leser verfolgt nicht nur von einer Person, sondern gleich von mehreren den Verlauf des Lebens. Mit dem Lesen merkt man, wie schnell aus einer kleinen Lüge ein riesen Gerüst aus Lügen entstehen kann.

Besonders der letzte Satz des Buches verinnerlicht dem Leser noch einmal, dass alles was in dieser Geschichte passiert nicht unmöglich ist, sondern jedem passieren kann.

Diese Realitätsnahe Geschichte hat mich sehr beeindruckt.

Zwar ist der Englische Schreibstil keineswegs der einfachste (aus meiner Sicht mit nur vorhandenem Schul-Englisch), da sind die Schreibstile von Jugendbüchern ganz klar einfacher, dennoch würde ich, könnte ich erneut wählen, wieder zur englischen Version greifen.

Von dem Aufbau her ist das Buch auch sehr gelungen. Es gibt 84 Kapitel, zwischen denen immer wieder Zeugenaussagen zu lesen sind, die den Leser immer wieder in eine andere Richtung denken lassen. Das hat mir sehr gefallen. Auch kam ich nicht mit all den vielen Personen und deren Namen durcheinander. Zumal man schnell merkt, welche Person für die Geschichte wirklich von Bedeutung ist und welche nicht.

Fazit:

Rund um gelungenes Buch, das mich durchweg begeistert hat! Ich werde in Zukunft garantiert noch mehr von Liane Moriarty lesen.

Empfehlung (an)?

Erfahrene Englisch Leser, die eine realitätsnahe, spannungsreiche Geschichte mit viel Gefühl haben wollen.

Bewertung:

Cover: 4,5 von 5 Sternen
Klappentext: 5 von 5 Sternen
Inhalt: 5 von 5 Sternen
Schreibstil: 4,5 von 5 Sternen
Charaktere: 5 von 5 Sternen
Preis/Leistung: 4 von 5 Sternen
Insgesamt: 5 von 5 Sternen

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