[Mini-Rezension] Rezepte (nicht nur) für Allergiker von B. Teufl-Heimhilcher

Ich hatte mir das Buch heruntergeladen, weil mich der Titel neugierig gemacht hatte.

„Rezepte (nicht nur) für Allergiker“

Ich selbst lebe seit über 2 Jahren mit einer Fructose-, einer leichten Laktose- und einer Sorbitintoleranz. Ihr könnt mir glauben, nicht Schön.

Seit dem muss meine Mutter mit so vielen frischen Zutaten wie möglich kochen und manche Lebensmittel in doppelter Variation kaufen (z.B. habe ich meinen eigenen Ketchup, eigene Essiggurken, eigene Zahnpasta).

Da sah ich dieses Rezeptebuch und wollte schauen, ob es da nicht neue Rezepte für mich dabei wären.

Jedoch bin ich nicht ganz so begeistert von den Rezepten. Ich hätte mir kein komplettes Menü davon zusammenstellen können, dass ich auch wirklich vertragen hätte.

Zwar stand dabei, dass man einige Zutaten austauschen konnte (was ich sehr toll fand!), aber meine Intoleranz (die beinhaltet, dass ich keinen Haushaltszucker zu mir nehmen kann) ist wohl einfach zu speziell. Ich kann das aber vollkommen nachvollziehen, dass nicht jede Allergie unter einen Hut gebracht werden kann.

Daher bewerte ich etwas mehr den Aufbau und die Rezepte an sich.

Mir hat gefallen, dass es ein kleines Vorwort der Autorin gab, in der sie darauf einging, dass man Allergien heilen kann. Allergien müssen nicht unbedingt dauerhaft sein, sondern können „behoben“ werden. (Bei mir gibt es übrigens noch mehr Hoffnung, dass die Allergien in 5 Jahren wieder verschwinden, weil ich noch etwas im Heranwachsen bin Außerdem hat bei mir bisher die „alle 7 Jahre verändert sich der Körper“ Regel immer gestimmt.)

Die Rezepte waren in verschiedenen Variationen aufgeführt und auch nicht gerade wenig. Unterteilt waren die Speißen praktischer weise nach ihrer „Aufgabe“ (z.B. Vorspeise).

Ab und an gibt es auch Tipps, die sich auch an Nicht-Alergiker wenden (z.B. „Tofunaise hat im Vergleich zu Mayonnaise weniger Kalorien und weniger Cholesterin.“)

Fazit: Die Rezepte eignen sich für Nicht-Allergiker, besonders durch die Tipps und für Allergiker durch die zahlreiche Variation. Jedoch werden nicht alle Intoleranzen unter einen Hut gebracht, aber das wäre auch nicht möglich.

Mir persönlich haben nicht alle Rezepte gefallen, da auch ein paar „exotische“ Gerichte für mich dabei waren. Ich bin beim Selbstkochen nicht ganz so Exotisch. (Das Exotischste was ich gegessen habe, waren Entenfüße in China.)

Ich gebe diesem Sachbuch/Rezeptebuch solide 3 Sterne.

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