[Rezension – Teil 1] Exotische Welten

Ich lese zurzeit das eBook „Exotische Welten“ herausgegeben von Susanne und Sean O’Connell  im O’Connell Press Verlag.

Es ist eine Anthologie mit insgesamt 25 Kurzgeschichten von 25 verschiedenen Autoren.

Da solche Anthologien mit so vielen Geschichten von so vielen Leuten, meiner Meinung nach, immer recht schwer zu rezensieren sind, habe ich mich dazu entschlossen das Buch in fünf Teile zu teilen und so in 5 Posts auf die Kurzgeschichten eingehen werde und in einem 6. Post noch einmal ein Endfazit fassen.

Ich beginne mit den ersten 5 Kurzgeschichten.

Den Titel finde ich bisher sehr passend, da in jeder Kurzgeschichte vom Autor eine neue, einzigartige Welt geschaffen wurde in die der Leser wunderbar eintauchen kann.

Mal spielt sich alles auf der Erde ab, ein anderes Mal spielt es sich im Weltraum auf fernen Planeten oder in Raumschiffen ab. Das ist das positive an Anthologien, man erhält Geschichten zu mehreren Geschehen an vielen verschiedenen Orten, in vielen verschiedenen Welten.

Und ihr könnt mir glauben, diese Welten sind wirklich sehr exotisch und ich bin wirklich froh in „unsrer“ Welt, so wie wir sie zumindest kennen, zu leben.


 

In der ersten Geschichte„Im Auge des Jupiters“ von Sven I. Hüsken landet ein Frachter an einer Raumstation, die verlassen scheint.

Meiner Meinung nach eine sehr gelungene Geschichte bei der durch Spannung/Neugier geglänzt wird, auch wenn ich ab und zu bei den Personen durcheinander gekommen bin. Das ist für mich der Nachteil von Kurzgeschichten, man kommt bei mehren Personen (ja, da scheinen schon 2 zu reichen!) schneller durcheinander, als bei Romanen, die ja einige Seiten mehr zur Verfügung haben.


In der  zweiten Geschichte  „Feierabend“ von Karsten Kruschen lebt ein Wesen wie ein Tier in einem Zoo und wird von einer kleinen Familie beobachtet.

Diese Geschichte überzeugte mich mit ihren humorvollen Stellen. Nicht nur das sich streitende Paar, oder das sabbernde Baby, sondern auch das Wesen selbst waren immer einen Lacher wert.


 

In der dritten Geschichte „Moose Town Trip“ von Jörg Karweick geht es gleich um zwei Personen die mit dem gleichen Grauen konfrontiert werden.

Diese Geschichte fand ich irgendwie traurig. Die weibliche Protagonistin hätte die Liebe finden können, aber es wurde ihr verwehrt. Aber die Idee fand ich sehr interessant und hoffe, dass es einfach nur einer großen Fantasie entsprungen ist.


In der vieren Geschichte „An einem ganz gewöhnlichen Fronnerstagnachmittag“ von Susanne Haberland geht es um eine Bar auf Sirius-12 in die an einem gewöhnlichen Fronnerstagnachmittag ein neuer Gouverneur eintritt.

Diese Geschichte war wieder sehr unterhaltsam, da die vielen Protagonisten interessant gestaltet waren und kunterbunte Charaktere hatten. Der Barbesitzer mit seiner Geschichte war hervorragend.


In der fünften Geschichte „Schwarze Federn, Rote Stadt“ von Stefanie Schuhen geht es um eine Stadt die abgegrenzt durch eine Mauer vor der Außenwelt (bzw vor der Magie der Außenwelt) geschützt sein soll. Eines Tages entdeckt ein Junge ein Loch in der Mauer und lernt jemand von der anderen Seite kennen.

In dieser Geschichte ist man bei der Entwicklung einer Freundschaft/Liebe dabei, bei der man sieht, wie schnell Eifersucht entstehen und Schlimmes anrichten kann. Fand diese Geschichte sehr lehrreich.


 

Als nächstes: -Next Level

-Das Geheimnis der Tengu

-Der kalte Schlaf

-Fracht 83

-Sei Simon oder der König von UN

 

Advertisements

4 Gedanken zu “[Rezension – Teil 1] Exotische Welten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s